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Surrealismus

1924 verfasste der Schriftsteller André Breton in Paris sein erstes Manifest des Surrealismus. Darin beschrieb er einen künftigen Zustand jenseits der Realität, in dem Traum und Wirklichkeit miteinander verbunden seien.

Künstlerischen Ausdruck fanden die Ideen des Surrealismus in geheimnisvollen Figuren, fließenden Formen und endlos weiten Landschaften. Nachdem sich die ursprüngliche Gruppe in Paris bereits im Jahr 1928 aufgelöst hatte, verwandelte sich der Surrealismus in eine weltweite Bewegung.

1938 schloss sich beispielsweise in Kairo die Gruppe Art & Liberté (Kunst & Freiheit) der surrealistischen Bewegung an. In ihrem Manifest Lang lebe die „Entartete Kunst“ prangerten sie die Unterdrückung und Zerstörung der modernen Kunst durch den Nationalsozialismus und Faschismus an. Von Frankreich ausgehend hat der Surrealismus in Ägypten und später in der ganzen Welt künstlerische und politische Forderungen miteinander verbunden.

17 Werke