Kubismus
1908 wurde der Kubismus in Paris geboren. Seine Gründer waren die Künstler Georges Braque und Pablo Picasso. Aber was heißt eigentlich Kubismus? Der Begriff kommt aus der Geometrie und leitet sich vom Wort Kubus ab.
Der Kubismus revolutionierte die Art und Weise, wie die Dinge dargestellt wurden: Braque und Picasso malten Landschaften, Stillleben und Porträts mit eckigen Kanten und in zersplitterten Formen. Sie nutzten diese Mittel, um die Dinge nach allen Seiten aufzufächern. Sie trennten nicht mehr zwischen Vordergrund und Hintergrund. Die Farben folgten nicht mehr der Realität, sondern gewannen an eigenständiger Wirkung. Wichtige Vorbilder waren Skulpturen aus Afrika. Auch der Film und das Kino beeinflussten die Bewegung.
1911 hatte der analytische Kubismus seinen Höhepunkt. Danach entwickelte sich die Bewegung weiter. Nun arbeiteten Künstler*innen auch mit Zeitungsausschnitten oder Tapeten. Diese Richtung wurde als synthetischer Kubismus bezeichnet. Bis heute bleibt der Einfluss des Kubismus – insbesondere auf die Technik der Collage – ungebrochen.
23 Werke